Veröffentlichungen

e-book, 63 Gedichte
4,99 EUR
KDP
Sprache: deutsch
Erscheinungsdatum: 27.04.2019

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Paperback, 224 Seiten
12,90 EUR
Verlag: tredition, Hamburg
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-7323-4339-3
ISBN: 978-3-7323-4341-6 (e-book, 2,99 €)
Erscheinungsdatum: 10.08.2015

In der autobiografischen Romanerzählung wird das „Ich“ plötzlich mit der Diagnose „Multiple Sklerose“, einer unheilbaren Krankheit, konfrontiert. Sie verändert sein Leben radikal. Ein permanenter Ausnahmezustand beginnt.
Biografische Episoden begleiten das „Ich“ bei der Ursachensuche, bedeuten gleichzeitig auch einen Abschied vom früheren Leben.
Auf der Suche nach der bestmöglichen Therapie probiert das „Ich“ die unterschiedlichsten Medikamente, z.T. in Medikamentenstudien, und verschiedene Behandlungsansätze aus.
Es lernt während seiner Krankenhausaufenthalte viele andere Patienten kennen, die ganz unterschiedlich mit ihrer jeweiligen Situation umgehen. Jeder wird gezwungen, auf seinen Zustand zu reagieren.
Der Konflikt zwischen der Realität und der inneren Welt eines Menschen nimmt immer mehr Raum ein. Die Frage nach der doppelten Identität, in der man lebt, führt zur Synthese von der „gesunden“ und der „kranken“ Realität. Die Sinnfrage wird gestellt.

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5., aktualisierte und erweiterte Auflage 2019, 200 Seiten, 135 Fotos und historische Abbildungen, komplett in Farbe, 5 Stadtpläne und Übersichtskarten
Trescher-Verlag, Berlin
ISBN 978-3-89794-439-8

9,95 Euro

Dieser Reiseführer widmet sich der wechselvollen Geschichte und der Gegenwart des Oderbruchs und bezieht auch die angrenzenden brandenburgischen und polnischen Landstriche ein. Der Autor beschreibt Ortschaften, landschaftliche Besonderheiten und nicht zuletzt die Menschen, die diesen Landstrich prägten und prägen. Detaillierte Serviceinformationen und Vorschläge für Aktivitäten und Ausflugstouren geben Anregungen zur Erkundung einer einzigartigen Region.

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Belletristik & Literatur → Allgemein
Paperback, 212 Seiten
Verlag: tredition, Hamburg
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7345-0444-0
ISBN: 978-3-7345-0742-7 (e-book, 2,99 €)
Erscheinungsdatum: 03.02.2016

Die Prosatexte, Gedichte und Miniaturen spiegeln die gefühlte DDR in den 1980er Jahren und erheben nicht den Anspruch, die Stimmungen innerhalb der gesamten Gesellschaft wiederzugeben.
Unlust und Unmut, Ratlosigkeit und Resignation schwingen in den Texten genauso mit wie Verzweiflung und Einsamkeit, die Sehnsucht nach Liebe. Wer aufmerksam liest, wird die Wandlung eines unbedarften Beobachters zu einem Menschen bemerken, der sich klar von dem Land DDR verabschiedet.
In ihrer existenziellen Art sind die Texte zeitlos, eben nur in einer speziellen Situation geschrieben.
Sie sind Dokumente einer Selbstfindung, des Erwachen eines jungen Mannes, unmittelbar und aufrichtig… beinahe unpolitisch.

Tod-eines-Malers

Roman
Broschiert: 156 Seiten
Verlag: Westkreuz Verlag; Auflage: 1 (3. Juni 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939721115
ISBN-13: 978-3939721116
Rezension:

“Sinnsuche im Oderbruch

Thomas Worch: ein Krimi als Liebeserklärung an eine Landschaft

Von Tom Mustroph

Neuruppin liegt natürlich nicht im Oderbruch, aber der frühere Journalist und Filmszenarist Thomas Worch erzählt in seinem im Oderbruch spielenden Roman von einem Fall, der an das Treiben der legendären XY-Bande in Neuruppin denken lässt. Kriminelle Unternehmer und bestechliche Kommunalangestellte bevölkern die gut 150 Seiten. Sie entstammen zumeist der alten DDR-Elite. Das Buch des Diplomatensohnes wäre als Bestandsaufnahme provinzieller Missstände in Nachwende-Zeiten jedoch nur unzureichend rubriziert.

»Tod eines Malers« ist zunächst ein gut geschriebener Kriminalroman, dessen Spannung sich aus den Lebens- und Todesumständen eines zum Landstreicher gewordenen Künstlers speist. Helvicke, ein zu DDR-Zeiten aufmüpfiger Maler, endet als Obdachloser in Wriezen. Er gestaltet mit allem, was ihm zur Verfügung steht –Asche, Pappe, Müll, Lebensmittel –und findet mit diesen Kunstwerken Eingang in die Stuben der guten wie der bösen Protagonisten. Als er tot aufgefunden wird, glaubt nur die aus Göttingen ins Oderbruch gezogene Rosa an einen Mord und engagiert einen Privatdetektiv. Dieser, ein entwurzelter früherer Stasi-Major mit freudloser Bleibe in Marzahn und immerhin einem Stetson auf dem Schädel, klärt nicht nur den Fall auf. Er lotet auch die Machtverhältnisse in Amtsstuben und Geschäftsstellen aus. Und vor allem lässt sich dieser Ditrich Adamsky faszinieren von einer zunächst verschlossenen Landschaft und ihren eigenwilligen Bewohnern. »Tod eines Malers« ist daher in erster Linie eine mit einer Spur Bitterkeit versehene Liebeserklärung an das Oderbruch. Das Buch vermittelt eine Ahnung, warum die Gegend nach der Uckermark zum beliebtesten Ziel von Berlin-Flüchtern und Sinnsuchenden wurde.

Weil Adamskys Ermittlungen bis in die DDR zurückreichen, wird manch bunte Figur wie etwa ein höchst umtriebiger Galerist aus Leipzig vorgestellt. Es werden auch Fragen nach Aktiva und Passiva dieser Gesellschaft sowie den Gründen ihres Scheiterns aufgeworfen. Für Dittrich Adamsky ist die Sache einfach: »Hättet ihr so wie jetzt, damals in der DDR gearbeitet, wäre das System nicht wie ein Kartenhaus zusammengeklappt«, beschimpft er in Gedanken die Passanten bei seinen einsamen Spaziergängen. Und dann frohlockt er. »Die werden auch noch den Kapitalismus ruinieren.«

Thomas Worch ist ein Gaukler. In Gestalt des Privatdetektivs Adamsky gibt er Leuten eine Stimme, denen die heutige Öffentlichkeit nur Raum zubilligt, wenn sie etwas zu bekennen oder abzuschwören haben. Man kennt sie daher nur zerknirscht oder verstockt. Worch zeigt sie jenseits des medialen Suchscheinwerfers. Er beschreibt ihren gesellschaftlichen Absturz und auch die Zeichen, an denen sie die erkennen, die aus der gleichen Firma stammen, sich aber trotz des Systemwechsels an der Macht gehalten haben. So gesehen ist »Tod eines Malers« ein differenzierender Beitrag zum Thema Staatssicherheit.

Das Oderbruch ist eine vielfältige Kulturlandschaft. Dies merkt man den besseren Büchern über diese Gegend deutlich an. »Tod eines Malers« gehört unbedingt in diese Kategorie.”

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